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Lexware Nutzer als Bau-Ingenieur mit EÜR und Offene Posten sowie Istbesteuerung

Samstagmorgen, 7.00 h, Telefontermin mit Herrn K.

Herr K. hat ständig für abgeschlossene Wirtschaftsjahre USt-Nachzahlungen zu entrichten, sobald sein Steuerberater aus der von ihm geführten Buchhaltung die Steuererklärungen zusammen stellt.

Warum?

Anzahlungen auf noch nicht erbrachte Leistungen werden in Business Plus als Abschlagsrechnungen geführt.

Diese Abschlagrechnungen führen (in allen Lexware Versionen) zu keinen eigenen Buchungssätzen beim Übertrag von der Warenwirtschaft in die Buchhaltung von Lexware Software.

Bei Zahlung muss ein umsatzsteuerpflichtiges Verbindlichkeitenkonto angesprochen werden, damit die sofort zu entrichtende USt auch berechnet werden kann.

Danach umbuchen bitte, von z. B. Konto 1718 (erhaltene Anzahlungen SKR 03) auf das Personenkonto 10xxx des Kunden.

Zu umständlich meint Herr K. OK.

Dann muss er Teilrechnungen als "Abschlagsrechnungen" erstellen. Bedingt in der Handwerkersoftware von Lexware die Erstellung eines Angebots, weiter geführt in ein Nachtragsangebot welches dann in eine Teilrechnung mündet (Bezeichnung kann geändert werden). Diese Teilrechnungen werden analog zu den Abschlagsrechnungen in der Schlussrechnung mit eigener USt-Zuordnung aufgerufen und damit dann ordnungsgemäß bescheinigt.

Ein geändertes Buchungsverhalten in der vorhergehenden Software hätte auch geholfen.

Zudem stehen bei ihm noch OP von Kreditoren und Debitoren als Eröffnungssatzbuchungen für die jeweiligen Personenkonten in der Liste.

Diese müssen storniert werden- EÜR-Ermittler haben zum Jahreswechsel keine Offenen Posten.

Konto 9008 und 9009 werden in Excel übertragen, modifiziert und dann im laufenden und folgenden Buchungsjahr als die Art Stapel importiert, die keine OP produzieren darf.

Dann sind die Personenkonten im Bestand nachvollziehbar, bei der Istversteuerung in den OP-Listen aber keine Karteileichen vorhanden.

Geht gut, Herr K. ist zufrieden und fragt jetzt noch beim StB nach, warum die Nachzahlungen an USt erfolgt sind. Wir finden nämlich keine allzu hohen Verbindlichkeiten in den Vorjahren, die eine zu hohe Vorsteuerverrechnung zu früh bedingt haben- und diese Vorsteuer hätte Herr K. im Folgejahr ja auch zusätzlich bei Zahlung der Verbindlichkeiten ziehen dürfen. Hat der StB das bedacht?

Oder sind das alles die Anzahlungen, die in Vorjahren nicht auf Konto 1718 gelandet sind?

Schönen Wochenanfang,

Margit Klein

 

24.10.16 06:07
 


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